Die Kreaturen Griechenlands
Die Ruinen Griechenlands sind wunderschön – und alles andere als unbewohnt. Im Griechenland von Tomb Raider: Legacy of Atlantiserwarten Lara neue Raubtiere – jedes davon mit einer eigene Persönlichkeit sowie der eigenen Art, Lara zu jagen.
„Wir wollten sicherstellen, dass all unsere Kreaturen ihre eigene Persönlichkeit haben“, erklärt Raul Siqueira, Game Director bei Crystal Dynamics. „Wenn man gegen sie kämpft, bekommt man ein Gefühl dafür, wie sie sich verhalten. Ein Teil der Herausforderung im Kampf besteht darin, das Verhalten einer Kreatur zu verstehen und die eigene Spielweise daran anzupassen, damit man weiß, wie man gegen sie vorgehen muss.“
Der Leopard
Der Leopard lehrt uns die Furcht vor dem, was man nicht sehen kann.
„Der Leopard ist besonders interessant“, so Siqueira. „Als Spieler gewöhnt man sich daran, an der Spitze der Nahrungskette zu stehen, all diese Räume zu betreten und sie zu beherrschen. Der Leopard ist wahrscheinlich unser erster Versuch in diese Richtung: Man weiß nicht immer, wo sich der Gegner befindet, und muss sich entsprechend anpassen.“
Er lauert am Rande des eigenen Sichtfelds. „Leoparden sind eine Klasse für sich“, sagt Lukasz Taborski, Lead Engineer bei Flying Wild Hog. „Sie bewegen sich sehr schnell durch die Level. Sie können enorme Distanzen per Sprung überwinden und hohe Wände erklimmen. Sie schleichen um Lara herum und versuchen, dann über sie herzufallen, wenn sie am wenigsten damit rechnet.“ In Griechenland wird diese Jagd besonders nervenaufreibend, denn überall gibt es Bäume und hohes Gras, wo sich der Leopard verbergen kann. „Der Kampf gegen ihn ist ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Lara die Maus ist“, sagt Taborski. „Man kann den Leoparden hören, aber man sieht ihn kaum. Er kann sich in Schatten, in hohem Gras und unzugänglichen Löchern verstecken, und von dort dann losspringen.“

Das Krokodil
Während der Leopard aus dem Schatten heraus jagt, macht das Krokodil etwas Vertrautes zur Gefahr: das Wasser.
„Bis du zum ersten Mal einem Krokodil begegnest, fühlt sich das Wasser wie ein Rückzugsort an, wo du dich einfach entspannen kannst und sich um nichts sorgen musst“, erklärt Billy Rösehag, Senior Technical Game Designer bei Flying Wild Hog. „Nach der ersten Begegnung mit den Krokodilen ist das nicht mehr der Fall. Du weißt nie, ob nicht irgendwo ein Krokodil auf der Lauer liegt und nur darauf wartet, zuzuschnappen.“
Anders als die Krokodile im Originalspiel bewegen sich diese frei zwischen Land und Wasser hin und her. „Sie liegen im Wasser auf der Lauer, packen dich und versuchen, dich dort festzuhalten“, so Rösehag. „Vielleicht versuchst du dann zu fliehen, doch sie können dich auch verfolgen. Diese interessante Dynamik macht die Krokodile noch agiler und unerbittlicher.“ Und sie sind schnell. „Sie sind hervorragende beim Sprinten. Du siehst das Krokodil und denkst, du hast den Vorteil. Doch dann stürmt es plötzlich auf dich zu und nimmt dir dieses Gefühl der Sicherheit.“
Der Trick besteht darin, das Gelände zu kontrollieren. „Unter Wasser will man es auf keinen Fall mit einem Krokodil aufnehmen. Ganz schlechte Idee. Sowohl im Spiel als auch im echten Leben“, betont Siqueira. „Man versucht am besten, das Krokodil aus dem Wasser zu locken, damit man auf eigenem Terrain kämpfen kann. Wenn seine Gesundheit niedrig ist, versucht es bevorzugt, ins Wasser zurückzukehren, weil es dort sicherer ist.“ Der Rat des Teams ist dabei sehr direkt. Bartek Schweiger, Lead Gameplay Designer bei Flying Wild Hog, bringt es auf den Punkt: „Wenn man gegen ein Krokodil kämpft, sollte man sich vom Wasser fernhalten. Wenn es herausspringt, am besten gleich losschießen.“
Die Söldner
In Griechenland trifft Lara auch auf eine neue Art von Bedrohung: andere Menschen.
„Die hauptsächlichen menschlichen Gegner sind Natlas Söldner“, erklärt Siqueira. „Sie gehen wesentlich taktischer vor als die Kreaturen. Sie gehen in Deckung, wenn es nötig ist. Sie wechseln ihre Position. Sie nehmen flankierende Maßnahmen vor und positionieren sich neu, so dass man sich durch die Umgebung bewegen muss.“
Außerdem nimmt ihre Vielfalt im Laufe des Spiels immer weiter zu. „Wir führen nicht alle Söldnerarten auf einmal ein“, so Siqueira. „Es gibt Varianten mit Sturmgewehren. Andere haben eine Schrotflinte. Und natürlich sind auch welche mit Scharfschützengewehr dabei. Wenn man ihnen begegnet und in der Ferne jemanden mit Scharfschützengewehr sieht, denkt man sofort: Der Typ muss erledigt werden. Auf dem Weg zu diesem Söldner trifft man auf andere mit Sturmgewehren und muss daher auf seine Flanken achten.“
Die Söldner bilden den letzten Teil der Kampf-Sandbox, die das Team nur zu gern durchmischt. „Vielleicht drehen wir ein bisschen auf und werfen noch ein paar Wölfe oder einen Leoparden dazu“, sagt Siqueira. „Wir kombinieren all diese verschiedenen Zutaten immer wieder neu, damit die Kämpfe im weiteren Spielverlauf immer spannend bleiben.“
Vom Wasserrand bis ins hohe Gras sind die Kreaturen Griechenlands darauf ausgelegt, Lara, und damit auch die Spieler, immer auf Zack zu halten. Man muss hinschauen, hinhören und darf nie davon ausgehen, dass man am gefährlichsten im Raum ist.
Jetzt vorbestellen – Tomb Raider: Legacy of Atlantis
Lara Crofts größtes Abenteuer beginnt am 12. Februar 2027. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Sichere dir deine Edition noch vor dem Spielstart und freue dich in den kommenden Monaten auf neue Minidokumentationen, ausführliche Informationen und exklusive Einblicke in die Welt von Tomb Raider: Legacy of Atlantis.




